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Insulintherapie bei Katzen mit Diabetes: Alles rund um Insulinspritze und Co.

Katzenbesitzer haben nach Rücksprache mit ihrer Tierärztin oder ihrem Tierarzt inzwischen die Wahlmöglichkeit zwischen einer Lösung zum einmal täglichen Eingeben und dem Spritzen von Insulin zur Behandlung der Zuckerkrankheit bei ihrer Katze.

 

Vor der Insulinspritze: Katze wartet auf dem Schoss der Besitzerin.
Vor der Insulinspritze: Katze wartet auf dem Schoss der Besitzerin.

Welche Insuline stehen für Katzen zur Verfügung?

Ist bei der diabetischen Katze eine Insulintherapie angezeigt, wird empfohlen, Katzen mit länger wirksamen Insulinen zu behandeln, da diese die Symptome der Erkrankung und den Blutzuckerspiegel effektiver kontrollieren.1 Kurzfristige Veränderungen der Dosierung – außer im Falle einer Hypoglykämie – sind nicht sinnvoll und sollten unbedingt mit der zuständigen Tierärztin bzw. dem zuständigen Tierarzt abgesprochen werden. 
 

Zur Behandlung von Diabetes bei Katzen sind derzeit zwei verschiedene Insuline zugelassen:

  • Rekombinantes Protamin-Zink-Insulin (von Boehringer Ingelheim)
  • Zink-Insulin vom Schwein

 

Bitte sprechen Sie Ihren Tierarzt bzw. Ihre Tierärztin an, um zu entscheiden, welches Insulin für Ihre Katze am besten geeignet ist.

Wie behandle ich meine Katze mit Insulin?

Bei Katzen mit Diabetes ist mit allen verfügbaren Insulinen eine subkutane (d.h. unter der Haut), in der Regel zweimal tägliche Injektion notwendig. Länger wirksame Insuline sind vorteilhaft, um eine optimale Wirkung zu erreichen. Anfangs wird mit einer relativ niedrigen Dosis begonnen, um den Organismus an die Therapie zu gewöhnen. Nach und nach kann die Insulindosis individuell nach Bedarf gesteigert werden. Da der Insulinbedarf von Tier zu Tier unterschiedlich ist, wird der Tierarzt Blutzuckermessungen durchführen, um die Therapie bestmöglich einzustellen. Hierbei können auch Sie den Tierarzt unterstützen, indem Sie regelmäßige Blutzuckermessungen vornehmen und diese dokumentieren.

Wichtig zu wissen ist, dass sich der Bedarf an Insulin bei Katzen im Laufe der Zeit, aufgrund von etwa einer Ernährungsumstellung verändern kann. Daher sollte die Therapie regelmäßig durch Blutzuckermessungen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Bei der Entscheidung, ob die Insulindosis Ihrer Katze erhöht oder verringert wird, spielen viele Faktoren eine Rolle. Bevor also eine Anpassung der Insulindosis vorgenommen wird, sollten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin halten, um eine mögliche Hypoglykämie (Unterzuckerung) oder andere Diabetes-Komplikationen zu vermeiden. 

Bitte verändern Sie daher die Insulindosierung nicht eigenständig!

Blutzuckerwerte immer im Blick behalten

Mit unserer Vorlage für ein Blutglukose-Tagesprofil können Sie die Messwerte, Fütterung und Insulin-Injektionen übersichtlich dokumentieren – als hilfreiche Grundlage für die tierärztliche Kontrolle.

Wie werden Insuline verabreicht?

Die Verabreichung von Insulin bedarf ein wenig Übung, ist aber für jedermann leicht zu erlernen. Wichtig sind neben der richtigen Lagerung und Vorbereitung des Insulins, auch die Verwendung von geeigneten Insulinspritzen. Bitte fragen Sie hierfür Ihren Tierarzt. 

Folgende Videos geben Ihnen einen Einblick, wie Insulin aufgezogen und unter die Haut Ihrer Katze injiziert wird. 

So bereiten Sie die Insulinspritze richtig vor

Erklärvideo der Vorbereitung Insulinspritze bei Katze mit einer Tierärztin.

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Anleitung zur Insulingabe bei der Katze

Erklärvideo zur Verabreichung von Insulin bei Katzen

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